Von Halina Birenbaum, ein Zeugnis des Holocaust und zugleich ein Beweis für die Unvergänglichkeit von meist menschlichen Gefühlen: Hoffnung, Liebe für die Welt und das Leben in jeder Form. "Die Hoffnung stirbt zuletzt" ist schon eine "klassische" und seit Jahren wichtige Position in der Literatur über den Holocaust.
Das Buch erzählt in einfacher aber rührender Sprache über Erfahrungen der Autorin, die zum Zeitpunkt des Ausbruches des Zweiten Weltkrieges 10 Jahre alt war und Schülerin einer Warschauer Grundschule war. Hier beschreibt sie Eindrücke nach den besuchten Orten, wo sie ihre Kindheit verbrachte und grausamste Momente während der Besatzungszeit erlebte.
Wie die Autorin selbst sagt: "Meine erste Reise nach Polen habe ich nach vierzig Jahren zurückgelegt und sie den 'Aufbruch in die Vergangenheit -- Polen 1986' genannt. Und nicht nur in meins, weil unser älterer Sohn Yakov Gilad zusammen mit dem Komponisten und Sänger Yehuda Poliker dann eine seiner besten Platten ,Asche und Staub' geschaffen hat.
Er hat ein schönes Lied geschrieben: Dorthin, wo du fährst/wartet niemand/ Ewigkeit, es ist nur /Asche und Staub...".