Detailgetreu zeichnet die Autorin jede einzelne ihrer Figuren. Feinsinnig webt sie eine Geschichte in eine höfische Umgebung hinein, in der ernsthafte Kritik sowohl an den festgefügten Familien- und Lebensbedingungen des Adels als auch am überkommenen Ständesystem und an tradierten Hierarchien geschickt verpackt transportiert wird.
Und so sieht sich die ahnungslose Gräfin, kaum dass sie ihrem Ehemann auf Schloss Schönwerth folgt, einer bösen Intrige ausgesetzt. Bald sehnt sie sich nach ihrem früheren Leben und ihrer Familie bis sie eines Tages einen verborgenen Teil des Schloßgartens entdeckt...